06:49 25 März 2017
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    Presse: Soros bezahlt griechische Medien für Unterstützung der Maidan-Proteste

    © Sputnik/ Andrei Stenin
    Politik
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    Die Open Society Foundations des US-Finanzinvestors George Soros hat griechische Medien und Meinungsmacher für die Unterstützung des Umsturzes in der Ukraine und Verurteilung Russlands bezahlt. Das berichtet das Portal pronews.gr unter Berufung auf die Hackergruppe DC Leaks.

    Als Beweis haben die Hacker zahlreiche Dateien der Soros-Stiftung veröffentlicht. In einem der 2500 Dokumente wird beschrieben, welchen griechischen Medien Soros zur Unterstützung des ukrainischen Staatsstreichs 2014 Geld gezahlt hatte.

    Das Dokument „Open Society Initiative for Europe. Kartierung der Ukraine-Gespräche in Griechenland“ sieht etwa die Bezahlung von 6500 US-Dollar für eine zweiwöchige Beratung vor. „Echter Gestank geht von den Offenbarungen über die Bezahlung von sechs griechischen Zeitungen, zehn TV-Sendern und Radiostationen sowie sechs Nachrichtenwebseiten aus, die als Agenten des Großinvestors und Sponsors aller ‚schmutzigen Situationen‘, George Soros, agierten“, schreibt das Portal.

    Laut dem Dokument mussten außerdem etwa „50 Macher von Meinungen und Trends in den sozialen Netzwerken” bezahlt werden.

    „Wer genau Bestechungsgeld erhielt, wird nicht gesagt, doch es ist auch nicht schwierig, dies zu enträtseln. Außer ‚pronews.gr‘ unterstützten die anderen fünf größten Nachrichtenportale die ukrainische Revolution – und natürlich alle großen Privatsender. Für sie war der legitim gewählte Präsident Viktor Janukowitsch ein Diktator, der gestürzt werden musste“, schreibt das Portal.

    Ihm zufolge handelt es sich um eine gut finanzierte und organisierte Anschwärzungskampagne, alle Fakten sprächen von der umfassenden Teilnahme von Soros an dem Protestaktionen auf dem Maidan und am Staatsstreich.

    Laut einem anderen Dokument bekam auch der Journalist der Zeitung „I Avgi“ der Regierungspartei Syriza, Matthaios Tsimitakis, das Angebot, für Soros zu arbeiten. Später war er Berater von Regierungschef Alexis Tsipras für die sozialen Netzwerke. Der Job wurde ihm vom Ioannis Karras, einem Professor der Universität Freiburg, angeboten, der mit der Open Society von Soros kooperiert. Dabei wurde ihm empfohlen, mit niemandem über den Job für Soros zu sprechen. „Das schließt die Türen. In Griechenland besteht ein großes Misstrauen gegenüber der Stiftung, vor allem wegen ihrer Handlungen gegen das ehemalige Jugoslawien“, so der Professor.

    Tsimitakis gab gegenüber der Zeitung „Proto Thema“ zu, dass er an einer Studie der Stiftung teilnahm; er habe damals aber nicht in der Regierung gearbeitet und keine Parteiämter besessen.

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    Tags:
    George Soros, Griechenland, Ukraine
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    Alle Kommentare

    • avatar
      A.Winkler
      Gekaufte Presse... beschwere sich noch einmal einer dieser schmierigen Rotzlöffel, die sich sebst für Journalisten halten, wenn das Volk von Lügenpresse spricht.
    • Wenn man genug Geld hat und Einfluss kann man seinen ganz persönlichen Krieg führen, gegen wem auch immer. Der Presse geht es finanziell ohnehin schlecht, da sieht man das Geld gern. Und ansonsten gehen private Geschäfte niemanden etwas an. Die paar Toten fallen nicht ins Gewicht, denn später, nach dem Sieg, sind wir noch stärker auch finanziell.
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