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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Die Regelung der Syrien-Krise ist nur auf der Grundlage des Völkerrechtes, mittels eines Dialogs unter Teilnahme der Kurden, möglich. Das geht aus einem Kommentar des russischen Außenministeriums zum Beginn des türkischen Militäreinsatzes in Syrien hervor.

    „Wir sind davon überzeugt, dass die Syrien-Krise ausschließlich auf Grund des Völkerrechtes, mittels eines umfassenden innersyrischen Dialogs unter Teilnahme aller ethnokonfessionellen Gruppen, darunter auch der Kurden, basierend auf den Bestimmungen des Genfer Kommuniqués vom 30. Juni 2012, der Resolution 2254 und anderer auf Initiative der Internationalen Syrien-Unterstützungsgruppe gefassten Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates gelöst werden kann“, heißt es. 

    Außerdem sei Moskau äußerst besorgt über eine „Degradierung“ der Lage nahe der syrisch-türkischen Grenze. „Moskau ist tief besorgt über die Geschehnisse nahe der syrisch-türkischen Grenze. Vor allem ruft eine mögliche weitere Degradierung der Lage im Konfliktraum, darunter angesichts möglicher Opfer unter Zivilisten und der Eskalation zwischenethnischer Widersprüche zwischen den Kurden und den Arabern, Besorgtheit hervor“, so die Mitteilung.

    Die türkische Armee hatte am frühen Mittwochmorgen mithilfe der Luftwaffe der US-geführten Koalition einen Militäreinsatz zur Befreiung der Stadt Dscharabulus begonnen. Nach Angaben der Agentur Anadolu beschossen die Kampfjets IS-Kämpfer.

    Nach Angaben einer Militärquelle handelt es sich bei der Offensive nicht um eine türkische Bodenoperation. Ziel des Einsatzes sei es, einen Korridor für die Kräfte der gemäßigten Opposition zu schaffen, die Sicherheit der Grenze zu gewährleisten und die territoriale Integrität Syriens sicherzustellen.

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    Krise, Kurden, Terrormiliz Daesh, UN-Sicherheitsrat, Türkei, Syrien, Russland