12:01 17 August 2017
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    Türkischer Panzer auf dem Weg  nach syrischem Dscharabulus

    Syrien: Türkei nennt Bedingungen für Truppen-Abzug

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Die Einheiten der türkischen Armee werden so lange im Norden Syriens bleiben, bis die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA) die Situation dort unter Kontrolle bekommt, wie der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik am Donnerstag gegenüber dem TV-Sender NTV sagte.

    „Bei den Grenzzwischenfällen wurden 21 unserer Bürger getötet und 84 verletzt. Unser Hauptziel ist es, Dscharabulus von der Terrormiliz ‚Islamischer Saat‘ zu befreien. Unser zweites Ziel heißt: Der IS darf nicht von den Truppen der syrischen Kurden abgelöst werden", erläutert Isik die Vorhaben der Türkei.

    Die an der türkisch-syrischen Grenze liegende Stadt Dscharabulus  sei ein wichtiger Punkt sowohl in kurz- als auch in langfristiger Perspektive. Da es in Syrien keine effiziente Regierung  gebe, sehe sich die Türkei gezwungen, selbständig  ihre Grenzen zu verteidigen.

    „Solange die Freie Syrische Armee die Situation in diesem Gebiet nicht unter ihre Kontrolle nimmt, sind wir berechtigt, dort zu bleiben", betonte Isik.

    Die türkische Armee hatte am Mittwochmorgen einen Militäreinsatz zur Befreiung der Stadt Dscharabulus im Norden Syriens gestartet. Unterstützt wurde sie von den Flugzeugen der internationalen Anti-IS-Koalition. Die türkischen Jets versetzten Luftschläge gegen die IS-Kämpfer, die zusätzlich auch von Panzern und Artillerie beschossen werden.

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    Tags:
    Kurden, Militäreinsatz, Terrormiliz Daesh, Fikri Isik, Syrien, Türkei
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