14:10 29 November 2020
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    Der Präsident des Internationalen Schachverbandes (FIDE), Kirsan Iljumschinow, früheres Oberhaupt der russischen Teilrepublik Kalmykien, ist laut Medienberichten am Donnerstag nicht ins Flugzeug nach New York gelassen worden.

    „Ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft hat mir kurz vor dem Boarding mitgeteilt, dass mir die Einreise in die USA verweigert wird und die Fluggesellschaft mir das Geld für das Flugticket zurückgibt“, sagte Iljumschinow.

    Der FIDE-Präsident hatte nach eigenen Worten vorgehabt, sich persönlich mit leitenden Mitarbeitern des US-Finanzministeriums zu treffen, die ihm Kontakte zur syrischen Führung vorwerfen. Nach Iljumschinows Meinung wurde ihm der Zutritt zu der in die USA fliegenden Maschine verwehrt, weil US-Beamte sich nicht gründlich mit der Situation befassen wollten, in der die US-Regierung Sanktionen gegen ihn verhängt hatte.

    Die USA hatten im November 2015 Sanktionen gegen den Schachverbandschef verhängt; er soll angeblich die Regierung und die Zentralbank Syriens materiell unterstützt haben.

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    Tags:
    Einreiseverweigerung, FIDE, USA