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    Eine potentielle Herausforderung – Weißrussland reagiert scharf auf Nato-Erweiterung

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    Die Stationierung von zusätzlichen Nato-Truppen an den Grenzen zu Weißrussland wird nicht als eine direkte Bedrohung für die Sicherheit angesehen, aber Minsk deutet sie als eine potenzielle Herausforderung im Militärbereich, äußerte am Freitag der Außenminister der Republik, Uladzimir Makej.

    „Wir sehen, dass in einer Reihe unserer Nachbarländer im Westen weitere Nato-Truppenkontingente stationiert werden. Wir verfolgen natürlich diese Situation“, sagte Makej im Rahmen der Eröffnung einer Wohnsiedlung der weißrussischen Botschaft in der Ukraine.

    Die Regierung des Landes versuche „entsprechende Reaktionsmaßnahmen auf nationaler Ebene zu treffen. Dabei gehe es um die Inbetriebnahme neuer Bewaffnungsarten, die wir entwickeln können, sowie die Steigerung der Einsatzbereitschaft und vieles andere mehr“, kommentierte der Minister.

    Zuvor hatte Weißrussland mehrmals seine Besorgnis wegen der Aktivitäts- und Potenzialerhöhung der Nato an seinen Grenzen zum Ausdruck gebracht. Im Juni erklärte der Präsident des Landes, Alexander Lukaschenko, Weißrussland und Russland würden angemessen auf die Nato-Erweiterung an ihren Grenzen antworten.

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