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09:12 21 September 2019
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    Alexei Pushkov

    Duma-Politiker: Westen dämonisiert Russland stärker als während des Kalten Krieges

    Vladimir Fedorenko
    Politik
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    Die gegenwärtige Dämonisierungspolitik des Westens gegenüber Russland überbietet sogar den Kalten Krieg, wie der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Alexej Puschkow, bei dem Weltforum „In Einheit mit Russland“ in Moskau sagte.

    „Es handelt sich selbstverständlich nicht um einen Kalten Krieg schlechthin, obwohl manche Formen der Außenpolitik der westlichen Staaten tatsächlich dem Kalten Krieg ähnlich sind. Dieser Prozess hat einen anderen Charakter — allein schon deshalb, weil der Kalte Krieg eine Kollision zwischen zwei ideologisch-politischen und wirtschaftlichen Systemen darstellte, was wir heute nicht mehr beobachten. Doch das Maß von Erbitterung bei dieser Kollision – besonders von Seiten unserer westlichen Kontrahenten – ist wohl sogar höher, als während des Kalten Krieges“, so Puschkow.

    „Noch niemals hat es eine so umfassende Kampagne der Dämonisierung Russlands gegeben. Noch niemals wurden so intensive Anstrengungen zur Dämonisierung der russischen Führung unternommen. Noch nie ist es zu persönlichen Sanktionen und zu der Erscheinung gekommen, die ich als ‚Kampagne des internationalen Maccartismus‘ bezeichnen würde, welche  jetzt extrem russlandfeindliche Kreise im Westen betreiben“, so der Politologe.

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    Tags:
    Staatsduma, Alexej Puschkow, Westen, Russland