19:07 15 Dezember 2019
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    Donezk: Dutzende tote Kinder auch nach Minsk-2-Vereinbarung

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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (142)
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    Der bewaffnete Konflikt in der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) hat insgesamt 73 Kinder das Leben gekostet. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der DVR, Darja Morosowa, Journalisten am Mittwoch mit.

    „Seit dem Beginn des Konfliktes sind 73 Kinder durch die Aggression von ukrainischer Seite ums Leben gekommen. 65 von ihnen sind nach der Unterzeichnung der Minsker Abkommen am 12. Februar 2015 getötet worden“, so Morosowa.  Nach ihren Angaben haben 14 Kinder seit Anfang 2016 zum Teil schwere Verletzungen erlitten.

    Am 12. Februar 2015 hatten die vier Staats- und Regierungschefs der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands das so genannte Minsk-2-Abkommen unterzeichnet. Das auf die Beilegung des ostukrainischen Konflikts gerichtete Dokument sah vor allem die Feuereinstellung und den Abzug von Waffen vor.

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    Minsker Abkommen, Darja Morosowa, Donezk