09:10 12 Dezember 2019
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    Situation in Syrien

    Putin nennt Ursachen für wachsendes Konfliktpotenzial

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    Die zunehmende Rivalität zwischen Staaten um Bodenschätze und Verkehrsadern, die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich sowie „von außen provozierte“ Bürgerkriege sind nach Einschätzung des russischen Präsidenten Wladimir Putin die Hauptursachen, warum es weltweit immer mehr Konflikte gibt.

    „Wir sehen, dass weltweit Konflikte eskalieren und die Ungleichheit zwischen reichen und armen Ländern zunimmt, dass der Kampf um Bodenschätze, um Absatzmärkte und um Verkehrsadern sich verschärft – vor diesem Hintergrund wächst auch das Konfliktpotenzial, die Spannungsherde mehren sich“, so Putin bei einem informellen Treffen der BRICS-Staatschefs am Rande des G20-Gipfels in China.

    Die „von außen provozierte Bürgerkriege und die Zersetzung der Staatsbehörden im Irak, Libyen und Jemen“ haben Putin zufolge den Nahen Osten in einen „Raum des Chaos und ein Aufmarschgebiet für den internationalen Terrorismus verwandelt“ sowie eine unkontrollierte Migrationswelle verursacht.

    „Die Expansion des IS und der unter seiner Flagge vereinten Extremisten aller Art ist zu einer realen Gefahr für die Sicherheit geworden, unter anderem auch für unsere Länder und für Russland, für seine Südgrenzen“, so der russische Präsident.

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    Tags:
    Konflikt, G20-Gipfel, BRICS, Wladimir Putin, Naher Osten, Russland, China