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01:00 23 September 2019
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    Wladimir Putin

    Putin über erneute Präsidentenkandidatur: „Gespräche sind verfrüht“

    © Sputnik / Sergej Guneew
    Politik
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    Der russische Staatschef Wladimir Putin hat eingeräumt, dass er sich bei seiner erneuten Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 nicht sicher ist – das künftige Staatsoberhaupt sollte ein „junger, aber zugleich reifer Mensch“ sein. Dies teilte er in einem Interview mit der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg mit.

    Auf die Frage, ob er an den Präsidentschaftswahlen 2018 teilnehmen werde, antwortete Putin, das man vorerst die Resultate der Parlamentswahlen im September abwarten sollte. Gespräche über die Präsidentenwahl seien „absolut verfrüht“.

    „Wissen Sie, in einer sich so schnell wandelnden Welt sind solche Gespräche einfach schädlich. Man muss arbeiten und sich um die Umsetzung der von uns angestrebten Pläne und Aufgaben bemühen. Außerdem müssen der Lebensstandard der Menschen erhöht, die Wirtschaft und der soziale Bereich entwickelt und die Verteidigungsbereitschaft gesteigert werden“, betonte Putin.

    Wie die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 organisiert werden und wer an ihnen teilnehmen sollte, hänge direkt davon ab, wie erfolgreich diese Aufgaben bewältigt werden.

    „Ich persönlich habe für mich selbst bislang noch nichts entschieden“, so Putin. Der neue Präsident Russlands sollte laut dem heutigen Staatschef ein „junger, aber zugleich reifer Mensch“ sein.

    In Russland findet am 18. September 2016 der einheitliche Wahltag statt. Die Staatsduma setzt sich aus 450 Abgeordneten zusammen. Die eine Hälfte wird mittels einer Verhältniswahl bestimmt, die andere durch Direktmandate. Mitte Mai hatte Wladimir Putin ein Gesetz unterzeichnet, das die Verlegung der Duma-Wahlen von Dezember auf September 2016 ermöglichte.

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    Tags:
    Duma-Wahlen, Präsidentenwahl, Parlamentswahlen 2016, Wladimir Putin, Moskau, Russland