12:06 16 Dezember 2017
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    Italiener für Anerkennung der “Volksrepubliken” Lugansk und Donezk

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    Politik
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    Die Hälfte der Mitglieder des Regionalrates von Piemont (Italien) sind laut dem Abgeordneten Maurizio Marrone für die Anerkennung der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR – Anm. de. Red.) eingetreten.

    Wie Marrone in einer Pressekonferenz in Lugansk sagte, haben die Hälfte der Parlamentsmitglieder der Region für die Anerkennung der beiden Republiken und die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gestimmt.

    „Die Italiener treten größtenteils für die Anerkennung der Republiken ein und wenden sich gegen das was geschieht. Auch Mittelitalien kann dies nicht ignorieren“, so Marrone.

    Ihm zufolge plädieren manche seiner Kollegen dafür, in Italien Konsulate der DVR und der LVR zu eröffnen. Doch solange diese Republiken nicht anerkannt seien, könne es nur um inoffizielle Vertretungen gehen, so der Abgeordnete. „Die Eröffnung solcher (inoffiziellen – Anm. d. Red.) Konsulate ist schon jetzt erwünscht und für die Anerkennung notwendig. Die Abgeordneten (von Piemont – Anm. d. Red.) sind bereit, dabei zu helfen“, so Marrone.

    Die Einwohner der ostukrainsichen Gebiete Donezk und Lugansk hatten Anfang April 2014 den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen.  Nach den im Mai 2014 durchgeführten Referenden hatten die beiden Republiken ihre Souveränität proklamiert und eigene Machtorgane gebildet.

    Die Führung in Kiew erkennt die DVR und die LVR nicht an und betrachtet die von den Republiken kontrollierten Territorine als „okkupiert“.

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    Tags:
    Anerkennung, Pressekonferenz, Italien, Lugansk, Donezk
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