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13:01 17 Oktober 2019
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    Gebäude des Außenministeriums in Moskau

    Moskau: Nordkorea muss atomare „Abenteuer“ einstellen

    © Sputnik / Maxim Blinov
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    Korea-Konflikt flammt wieder auf (142)
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    Moskau prognostiziert negative Folgen für die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) nach deren Atombombentest und hält an einer politisch-diplomatischen Regelung der Atom-Problematik fest, wie es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums heißt.

    „Das (der Atombombentest – Anm. d. Red.) wird negative Folgen, vor allem für die DVRK selbst haben. Wir bestehen darauf, dass die nordkoreanische Seite ihre gefährlichen Abenteuer einstellt, strikt alle Resolutionen des UN-Sicherheitsrates einhält, vollständig auf ihr Atomwaffenprogramm verzichtet sowie in das Regime des Atomwaffensperrvertrages zurückkehrt“, heißt es in der Mitteilung.

    Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki in1945
    © REUTERS / U.S. Army/Hiroshima Peace Memorial Museum

    Wie südkoreanische Experten zuvor mitteilten, war um 9.30 Uhr Ortszeit (2.30 MESZ) in Nordkorea ein Erdbeben der Stärke 5,0 nach der Richter-Skala registriert worden. Die nordkoreanischen Behörden bestätigten daraufhin die erfolgreiche Durchführung eines Atombombentests und erklärten, dass sie fähig seien, ballistische Raketen mit Atomsprengköpfen zu bestücken.

    Dem südkoreanischen Militär zufolge soll die Sprengkraft zehn Kilotonnen erreicht haben, was die Stärke der beim Atombombentest im Januar erfolgten Detonation fast um das Doppelte übertrifft. Damals soll es sich um sechs Kilotonnen gehandelt haben. Eine Quelle der Agentur RIA Novosti aus russischen Militärstrukturen teilte indes mit, dass die Sprengkraft bei dem jüngsten nordkoreanischen Atombombentest 30 Kilotonnen entsprochen habe.

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    Tags:
    Südkorea, Nordkorea