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    Russischer Vize-Marinechef über Ziel des gemeinsamen Seemanövers mit China

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    Das gemeinsame russisch-chinesische Seemanöver „Maritimes Zusammenwirken 2016“ ist darauf gerichtet, das Zusammenwirken „vor allem zu friedlichen Zwecken“ zu organisieren, wie der Stellvertreter des Befehlshabers der russischen Seestreitkräfte, Vizeadmiral Alexander Fedotenkow, gegenüber der russischen Presse erklärte.

    Laut dem Vizeadmiral findet ein solches Seemanöver alljährlich statt. „Doch ein jedes Mal bauen wir die Grundlagen unseres Zusammenwirkens, die Systeme zur Lenkung und Gewährleistung der vollen Klarheit in den Handlungen der Kommandeure aus“, zitiert die Zeitung „Kommersant“ Worte von Alexander Fedotenkow.

    Wie der Vize-Chef der russischen Kriegsmarine erzählte, werden im Rahmen des russisch-chinesischen Seemanövers zwei Schiffsverbände und eine „gegnerische“ Seite gebildet, „um das Zusammenwirken zu organisieren und eine maximal volle Zusammenarbeit zu gewährleisten“. „Wir steigern die Qualität der Übungsepisoden, wir bauen das Zusammenwirken in allen Regionen  hauptsächlich zu Verteidigungszwecken aus — zu einer Verteidigung vor einer gewaltsamen Einwirkung auf unsere Seiten“, konkretisierte Vizeadmiral Fedotenkow.

    Ihm zufolge richtet sich das Zusammenwirken Russlands und Chinas „nicht gegen irgendjemanden“, sondern dient „dem Schutz der gegenseitigen Interessen“ sowie der Gewährleistung der Sicherheit „in allen Gebieten des Weltozeans“. „Es ist sehr gut, wenn zwei Länder – starke Großmächte – zusammenwirken. Das garantiert den Frieden nicht nur in den Regionen unserer Länder, sondern praktisch auch in aller Welt“, meinte der Vizeadmiral.

    Das gemeinsame russisch-chinesische Seemanöver „Maritimes Zusammenwirken“ findet vom 12. bis 19. September im nordwestlichen Teil des Südchinesischen Meeres vor der Küste der chinesischen Provinz Guangdong statt. Seine Durchführung war bereits im Juli angekündigt worden. Wie im chinesischen Außenministerium betont wurde, „richtet sich das Seemanöver nicht gegen Drittländer“.

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    Maritimes Zusammenwirken 2016, Alexander Fedotenkow, China, Russland