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17:00 17 Oktober 2019
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    Der Rote Platz, Moskau

    Russlands Sicherheitschef: Partnerschaft mit China wichtig für gerechte Weltordnung

    © AFP 2019 / Patrick Baz
    Politik
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    Russland setzt auf die Zusammenarbeit mit China als Garantie für eine gerechte Weltordnung. Das sagte der Chef des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, am Dienstag bei den russisch-chinesischen Sicherheitskonsultationen in Peking.

    Beiden Staaten sei es gelungen, ein beispiellos hohes Niveau des Zusammenwirkens Russlands und Chinas in allen Bereichen zu erreichen“ äußerte Patruschew nach Angaben seines Pressedienstes. „Und das ist nicht nur für die Entwicklung unserer Länder, sondern auch für die Erhaltung einer gerechten, ausgewogenen Weltordnung wichtig, die sich auf die Wahrung des internationalen Rechts und der territorialen Integrität souveräner Staaten stützt.“

    Die Vertreter Russlands und Chinas haben Probleme der globalen und regionalen Sicherheit erörtert, darunter die Situation in Zentralasien und im Nahen Osten. „Die besondere Aufmerksamkeit galt der Gewährleistung der Sicherheit im asiatisch-pazifischen Raum, darunter im Kontext der jüngsten Ereignisse auf der Korea-Halbinsel“, hieß es ferner. 

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    Außerdem habe ein Meinungsaustausch zur Zusammenarbeit im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, ebenso zur Kooperation in der militärischen und militärtechnischen Sphäre stattgefunden.

    Es sei ebenso um die bilaterale Zusammenarbeit der Generalstaatsanwaltschaften, um das Zusammenwirken im Kampf gegen die organisierte Kriminalität, gegen den Drogenhandel und die illegale Migration gegangen, heißt es. Eine besondere Aufmerksamkeit habe in der Beratung der Informationssicherheit gegolten. Weitere Themen seien das Problem der sogenannten „bunten Revolutionen“ sowie Fragen der internationalen Rechtshilfe gewesen, heißt es.

    „Die Seiten bekräftigten ihre Absicht, weiterhin gemeinsam und abgestimmt auf die sich herausbildenden Bedrohungen der internationalen, regionalen und nationalen Sicherheit zu reagieren, ihre Gesetzgebung in der Sphäre des Kampfes gegen den Terrorismus und Extremismus, gestützt auf die Analyse der nationalen und ausländischen Erfahrungen, zu vervollkommnen. Ferner vereinbarten die Seiten eine kontinuierliche Zusammenarbeit auf der Ebene ihrer Experten und Behörden zu den erörterten Fragen“, heißt es in der Mitteilung.

    Die russische Seite präsentierten bei diesen Konsultationen Vertreter des Außenministeriums, der Verteidigungsbehörde, des Föderalen Sicherheitsdienstes, der Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, der Atomenergiebehörde Rosatom, Mitarbeiter des nationalen Sicherheitsrates sowie der russischen Botschaft in Peking teil. Von chinesischer Seite her übte das Staatsratsmitglied der Volksrepublik China, Yang Jiechi, den Vorsitz in der Beratung aus.

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    Rosatom, Russland, China