13:57 09 Dezember 2019
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    Wenn Trump Präsident wird: iPhone-Produktion nur noch in den USA?

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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Der Milliardär und republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat zugesagt, im Falle seines Sieges Apple und andere Produzenten dazu zu zwingen, ihre Geräte in den USA herzustellen. Dies erklärte Trump in seiner Wahlkampfrede im Bundesstaat Iowa.

    „Apple und andere Großunternehmen werden ihre IPhones, PCs und andere Geräte in den USA anstatt in China oder anderen Ländern produzieren. Wir werden (die Waren – Anm. d. R.) in unserem Land herstellen und für unser Land geeignete Arbeitsplätze schaffen“, so Trump.

    Zudem versprach Trump den Amerikanern erneut „bessere Handelsabkommen“. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta bezeichnete Trump als „das schlechteste in der Geschichte“ und warnte, dass das von der jetzigen US-Administration vorgeschlagene TIPP-Abkommen „noch schlimmer“ sein würde.

    „Ich habe daran gedacht. Es scheint so zu sein, dass sie (die Administration von Obama – Anm. d. R.) einfach wollen, dass andere Länder erfolgreicher sind (…). Wir werden dem ein Ende setzen“, so Trump.

    „Auf den Straßen werden US-Autos fahren. US-Flugzeuge werden am Himmel fliegen. US-Schiffe werden die Meere patrouillieren“, versprach Trump.

    Obwohl Trumps Anhänger im Saal „Wir wollen Trump“ skandierten, begann seine Rede mit mehr als 50 Minuten Verspätung. Trump hatte die Bühne nicht betreten, bevor US-Präsident Barack Obama seine Rede zur Unterstützung von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia begonnen hatte.

    Die Präsidentenwahl in den USA ist für den 8. November angesetzt.

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    US-Präsidentschaftswahl, Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta, TIPP-Abkommen, Apple, Hillary Clinton, Barack Obama, Donald Trump, China, USA