16:54 21 November 2019
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    Barack Obama und Hillary Clinton

    Wahlkampf in USA: Obama kritisiert Trump wegen Sympathien für Putin

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    US-Präsident Barack Obama ist überzeugt, dass der russische Staatschef Wladimir Putin für den Republikaner Donald Trump ein „Vorbild zum Nachahmen“ ist. Er kritisierte Trump deswegen in seiner Rede zur Unterstützung des Wahlkampfes Hillary Clintons in Philadelphia.

    Die Unzufriedenheit des amerikanischen Präsidenten hatte Trumps Interview für den russischen TV-Sender RT ausgelöst. Obama erklärte sogar, der Milliardär habe sich bei Putin „eingeschmeichelt“.

    „Wer hatte sich erst in der vergangenen Woche zum russischen nationalen Fernsehen begeben, wo er unser Militär gedemütigt und seine Sympathien für Wladimir Putin geäußert hat? Er mag diesen Mann“, sagte Obama.

    Der Präsident der Vereinigten Staaten soll die Wähler auch aufgefordert haben, über das Geschehen in der Republikanischen Partei nachzudenken, die Obama zufolge „gegen Russland, den Autoritarismus und für Freiheit und Demokratie“ sein müsse.

    Die Demokratin Hillary Clinton – Trumps Hauptkonkurrentin bei den Präsidentenwahlen —  hatte Trumps Herangehensweise an die Beziehungen zu Russland zuvor als „gefährliche Unwissenheit“ bezeichnet.

    Trump und Russland

    Im Zuge seines Wahlkampfes gab Donald Trump mehrere Aufsehen erregende Erklärungen ab, die ihn zur Zielscheibe der Kritik seitens der Demokraten machten. Insbesondere sagte der Republikaner, im Fall seiner Wahl zum Präsidenten wäre er bereit, die  Aufhebung der Sanktionen gegen Moskau und die Anerkennung der Krim als russisches Territorium zu erörtern. 

    Folgen für Russland-Politik: Trump und Clinton im Vergleich

    Kandidatin der Demokratischen Partei, Hillary Clinton, und Republikaner Donald Trump
    Kandidatin der Demokratischen Partei, Hillary Clinton, und Republikaner Donald Trump

    Der Milliardär versprach den Amerikanern auch, die Beziehungen zu Moskau in Gang zu bringen, und äußerte, Putin sei ein besserer Staatschef für Russland als Barack Obama für die USA.

    Dabei wandte Trump ein, dass er im Amt des Präsidenten im Interesse seines Landes arbeiten werde, unabhängig von den persönlichen Beziehungen zu den Oberhäuptern anderer Staaten.

    Der neue Präsident der USA soll am 8. November gewählt werden.

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    US-Präsidentschaftswahl 2016, Hillary Clinton, Donald Trump, Wladimir Putin, Russland, USA