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    Wie seit Kaltem Krieg nicht mehr: USA weiten Spionage gegen Russland aus – Zeitung

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    Die US-Geheimdienste kurbeln ihre Spionage-Tätigkeit gegen Russland in einem Ausmaß an, das es seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben hat, schreibt die „Washington Post“ unter Berufung auf US-Behörden.

    So sei Russland auf Anordnung des Weißen Hauses und des Direktors der nationalen Nachrichtendienste (DNI) erstmals seit dem Zerfall der Sowjetunion auf der Prioritäten-Liste der US-Geheimdienste nach oben geschoben worden. Obwohl Terrorismus weiterhin das Hauptziel der US-Nachrichtendienste bleibe, widmen diese nun der Spionage gegen Russland immer mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen, so „Washington Post“.

    Diese Mobilisierung betreffe unter anderem CIA-Geheimagenten, Mittel der NSA-Cyberspionage, Sattelitensysteme und andere Aufklärungsmittel. Damit zeichne sich ein Wandel in der Tätigkeit der US-Aufklärung ab, die bislang ihre Aufmerksamkeit weg von Russland auf Terrorbekämpfung und Konfliktregionen gelenkt habe.

    Kritiker werfen den US-Geheimdiensten vor, in dieser Frage zu langsam zu handeln. In den letzten zwei Jahren sollen die Ausgaben der US-Geheimdienste für Spionage gegen Russland auf zehn Prozent ihres gesamten Budgets gestiegen sein. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges betrug diese Zahl laut Washington Post mehr als 40 Prozent. Außerdem tun sich die US-Nachrichtendienste der Zeitung zufolge schwer, „Schritte Moskaus vorauszusagen“.

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    Tags:
    Spionage, Terrorbedrohung, Geheimdienst, CIA, US-Geheimdienst NSA, Russland, USA