10:39 19 September 2018
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    Президент США Барак Обама на пресс-конференции с премьер-министром Сингапура Ли Сяньлуном в Белом доме в Вашингтоне

    „Obama in den USA geboren“: Trump glaubt endlich daran

    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
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    Der Wahlstab des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat am Donnerstag eingeräumt, dass der Republikaner nach jahrelangem Zweifeln von der Geburt des Präsidenten Barack Obama in den USA überzeugt ist, wie Bloomberg berichtet.

    Nachdem Trump die Geburtsurkunde des Staatschefs Barack Obama erhalten habe, bezweifle er die Geburt des US-Präsidenten in den USA nicht mehr, hieß es in einer Erklärung des Kampagnensprechers Jason Miller.

    Donald Trump habe dem Staatschef und dem Land durch die Klärung der Frage „einen großen Dienst" erwiesen, so Miller. Er verwies darauf, dass 2011 Trumps Einfluss zur Veröffentlichung Obamas Geburtsurkunde durch das Weiße Haus geführt hatte.

    Trump hatte dennoch im Jahr darauf öffentlich die Echtheit des Papiers bezweifelt und bis zuletzt nicht aufgehört, Obamas Herkunft in Frage zu stellen. „Niemand weiß das", hatte Trump zum Beispiel 2013 in einem ABC-Interview gesagt.

    2008 wurde erstmals der Geburtstort des US-Präsidenten bei dem damaligen Wahlkampf in Frage gestellt. Damals hatte Hillary Clinton die Herkunft von Obama bezweifelt, womit sie vermutlich seine Wahlkampagne negativ beeinflussen wollte.

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    Tags:
    Wahlkampf, Wahlkampagne, Zweifel, Geburt, Hillary Clinton, Donald Trump, Barack Obama, USA