08:18 24 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
    81077
    Abonnieren

    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat versprochen, im Falle seines Wahlsieges die von dem heutigen Präsidenten Barack Obama eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Beziehungen zu Kuba zu stoppen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

    Trump will die Erfüllung von Obamas Maßnahmen zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen solange aussetzen, bis die kubanischen Behörden die Religionsfreiheit einführen und die politischen Häftlinge freilassen.

    „Der nächste Präsident kann sie (die Maßnahmen — Anm. d. Red.) rückgängig machen, und ich werde das tun, es sei denn, das Castro-Regime erfüllt unsere Forderungen", sagte er bei einer  Wahlkundgebung im US-Bundesstaat Miami, wo viele Bürger kubanischer Herkunft leben. 

    Die USA und Kuba hatten Ende des Jahres 2014 eine allmähliche Normalisierung ihrer Beziehungen angekündigt. Die beiden Länder haben seitdem ihre diplomatischen Beziehungen wiederhergestellt. Im März 2016 besuchte der US-Präsident Obama die kubanische Hauptstadt  Havanna. Die USA  lockerten einige gegen Kuba verhängte Wirtschaftssanktionen, obwohl das mehr als 50 Jahre geltende Handelsembargo immer noch in Kraft bleibt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren
    Themen:
    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)

    Zum Thema:

    „Historischer Moment“: Erstes US-Hotel in Kuba eröffnet
    Regime Change in Kuba? Das US-Außenamt baut vor – Experte
    Washington genehmigt erste US-Fabrik seit über 50 Jahren auf Kuba
    Echo auf Obamas Besuch: „Kubaner wollen nicht wieder Sklaven werden“
    Obamas Kuba-Reise – eine nicht gerade kostspielige PR-Aktion
    Tags:
    Beziehungen, Normalisierung, Barack Obama, Donald Trump, Kuba, USA