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    Sacharowa lädt Power nach Syrien ein: „Dort erfahren Sie, was Schande ist“

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat damit auf die Erklärung der amerikanischen UN-Botschafterin Samantha Power reagiert, die sagte, Russland solle sich für seine Worte über den US-Schutz der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) schämen. Dies berichten russische Medien.

    In Syrien solle sich Power dann mit den Menschen unterhalten und die wahre Bedeutung des Wortes „Schande“ erfahren. Die Menschen würden dort sechs Jahre lang unter den Bedingungen eines „blutigen Experiments unter einer aktiven Teilnahme von Washington“ leben.

    Genau mit diesen Menschen, so Sacharowa weiter, und nicht mit den Vertretern von Dschebhat an-Nusra oder der gemäßigten Opposition, sollte man die Lieferung humanitärer Hilfsgüter, über die sich Washington so viele Sorgen macht, besprechen. 
    Die Außenamtssprecherin versprach zudem, alle Kosten dieser Reise zu übernehmen.

    „Sagen Sie zu. Und haben Sie keine Angst: Mit mir wird sie niemand angreifen. Natürlich wenn ihre (Streitkräfte – Anm. d. Red.) nicht erneut irgendwas aus Versehen treffen. Sie werden später was zu erinnern haben, und werden gleichzeitig erfahren, was ‚Schande’ ist”, so Sacharowa.

    Flugzeuge der US-geführten Koalition hatten am Samstag Stellungen der syrischen Armee in der Nähe der Stadt Deir ez-Zor in der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens angegriffen. Dabei sollen nach unterschiedlichen Angaben von 62 bis 83 Soldaten getötet und rund 100 weitere verletzt worden sein.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Terrormiliz Daesh, Dschebhat an-Nusra, UN-Sicherheitsrat, Samantha Power, Maria Sacharowa, Syrien