19:16 07 April 2020
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    Kampf gegen den IS (813)
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    Der von der US-Koalition geführte Luftangriff auf syrische Regierungstruppen ist auf die Störung der Kontrollübernahme über die Grenze zum Irak durch Damaskus abgezielt gewesen, wie ein Vertreter der Oppositionsgruppe „Hmeimim“ Tarek Ahmad gegenüber Sputnik erklärte.

    „Der Koalition-Schlag auf Syriens Regierungskräfte ist ein Versuch, der syrischen Armee bei ihrem weiteren Vormarsch und bei der Kontrollübernahme über die syrisch-irakische Grenze zu stören“, so Ahmad.

    Ihm zufolge will die Koalition den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh, IS) dabei helfen, Städte im Grenzgebiet zu übernehmen. Es sei auch geplant, die IS-Terroristen danach durch Soldaten der Anti-IS-Koalition oder durch von ihnen kontrollierten Rebellen zu ersetzen.

    „Die Idee besteht darin, Syrien und den Irak aufzuteilen und aus diesen eine Pufferzone zu schaffen“, erläuterte Tarek Ahmad.

    Russlands Verteidigungsministerium hatte zuvor mittgeteilt, dass die Flugzeuge der internationalen Anti-IS-Koalition vier Angriffe gegen die von der Terroristenmiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh) umzingelten Positionen der syrischen Regierungstruppen bei der Stadt Deir ez-Zor am Samstag geflogen hat. Bei den Luftangriffen kamen 62 Soldaten ums Leben, rund ein hundert wurden verletzt. Das Pentagon bestätigte die Angriffe.

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    Terrorbekämpfung, Terrormiliz Daesh, Tarek Ahmad, Syrien, USA, Russland