12:43 20 November 2019
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    Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault (Archivbild)

    Ayrault nennt Abkommen zwischen Russland und USA „einzige Hoffnung“ für Syrien

    © REUTERS / Philippe Wojazer
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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Das zwischen Russland und den USA erzielte Syrien-Abkommen bleibt nach Ansicht von Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault „äußerst brüchig“, zugleich aber die einzige Hoffnung auf die Beilegung des Konflikts.

    Dieses Abkommen sei das „Letzte, worauf die Weltgemeinschaft bei der Beendigung der Tragödie in Syrien noch hoffen kann“, sagte Ayrault am Montag am Rande der UN-Vollversammlung in New York, wie die Agentur Reuters meldete.

    Die von Moskau und Washington vereinbarte Feuerpause in Syrien trat am 12. September in Kraft. Ausgenommen von der Feuerpause sind die Terrornetzwerke Islamischer Staat (IS/Daesh), die Fatah-al-Scham-Front (früher: An-Nusra) und andere Terrorgruppierungen.

    Ein russischer Langstreckenbomber Tu-160, begleitet von einem Su-30SM-Jäger, über Syrien
    © Foto : Russisches Verteidignugsministerium

    Nach Angaben von US-Außenminister John Kerry bleibt die Waffenruhe in Syrien in Kraft. „Die Situation wird mit Vertretern Russlands in Genf erörtert“, sagte er.

    Am vergangenen Samstag hatten die Fliegerkräfte der US-geführten Koalition Stellungen der syrischen Regierungsarmee im Raum der Stadt Deir ez-Zor angegriffen. Dabei kamen 62 syrische Soldaten ums Leben, es gab rund 100 Verletzte. Moskau kritisierte den Angriff scharf.

     

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    Hoffnung, Abkommen, UN, Jean-Marc Ayrault, Syrien, Frankreich, USA, Russland