19:37 26 Oktober 2020
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Nach dem Wahldesaster der CDU in Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel sich bereit erklärt, über eine Kurskorrektur in der Flüchtlingsfrage nachzudenken. Dazu werden aber keine Einschränkungen der Einwanderung aus islamischen Ländern gehören.

    „Wenn gemeint sein sollte, dass die Menschen schlichtweg keine Fremden, speziell keine Menschen islamischen Glaubens bei uns aufnehme wollten, dann stehen dem unser Grundgesetz, völkerrechtliche Bindungen unseres Landes, aber vor allem auch das ethische Fundament der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands und meine persönlichen Überzeugungen entgegen“, sagte sie bei einer Pressekonferenz in Berlin.

    Einen solchen Kurs, so Merkel, „kann ich und die CDU nicht mitgehen“.

    Die CDU ist bei der Wahl am Sonntag auf nur noch 17,6 Prozent der Stimmen gekommen. Eine rot-schwarze Koalition hat damit in Berlin keine Mehrheit mehr. Der Koalitionspartner SPD erreichte 21,6 Prozent der Stimmen, was ihr bislang schlechtestes Ergebnis ist. Die AfD erreichte vorläufig 14,2 Prozent und wird damit fünftgrößte Kraft im künftigen Sechs-Parteien-Parlament.

     

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