12:44 29 November 2020
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    Der UN-Sicherheitsrat soll reformiert und erweitert werden, weil das Schicksal der Welt nicht von fünf Staaten abhängen darf. Dies erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor dem Plenum der 71. UN-Generalversammlung.

    Bei seiner Rede forderte der türkische Staatschef eine Erweiterung von der Zahl der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, wobei er darauf verwies, dass der Weltsicherheitsrat unter Bedingungen des Zweiten Weltkrieges gegründet worden sei und in diesem Zusammenhang so effektiv heutzutage nicht mehr funktionieren könne.

    Erdogan betonte dabei, die Welt sei größer als die fünf UN-Vetomächte, in deren Händen die ganze Welt liege. Somit könne der Sicherheitsrat keine Gerechtigkeit gewährleisten. Fünf Staaten könnten nicht allein Entscheidungen treffen, es wäre viel besser, wenn beispielweise 20 Länder die Interessen von anderen Staaten im UN-Sicherheitsrat repräsentieren würden. Diese sollten dabei ständige UN-Mitglieder sein.

    Der Sicherheitsrat ist ein Organ der Vereinten Nationen. Er setzt sich aus fünf ständigen (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) und zehn nichtständigen Mitgliedern zusammen.

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    Tags:
    Reformen, Sicherheit, 71. UN-Generalversammlung, UN-Sicherheitsrat, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, USA