20:28 28 März 2020
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    Ein internationales Zentrum der G20-Länder zur Bekämpfung der Korruption ist am Freitag in Peking eingeweiht worden. Wie die Agentur Xinhua meldet, soll sich die Behörde mit der Fahndung nach Korrumpierten beschäftigen, die sich im Ausland verborgen halten.

    Nach dem Abschluss des G20-Gipfels Anfang September in Hangzhou hatten die Staats- und Regierungschefs dieser Ländergruppe die Einrichtung des Forschungszentrums für die Rückführung von Aktiva und die Fahndung nach Korrumpierten auf den Territorien der G20-Mitgliedsländer begrüßt. Das Zentrum soll entsprechend den Völkerrechtsnormen verfahren.

    Wie die Zeitung China Daily berichtete, soll das Zentrum innerhalb der nächsten Monate seine Arbeit aufnehmen.

    G20-Gipfel in Hangzhou: Aufmarsch der Mächtigen
    © Sputnik / Alexei Druzhinin
    Der Einweihungszeremonie wohnten Mitarbeiter des chinesischen Außenministeriums, der Zentralen Kommission für Disziplinprüfung der KP Chinas, des Ministeriums für Bildungswesen und der Pekinger pädagogischen Universität sowie Diplomaten der G20-Ländergruppe und Vertreter internationaler Organisationen bei.

    Wie zuvor berichtet wurde, sollen Dutzende Experten aus China und anderen G20-Ländern bei der Einrichtung mitwirken. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört es, Korruptionsdelikte in den G20-Ländern zu erforschen, eine Vergleichsanalyse der Gesetze Chinas und der anderen G20-Länder zu betreiben sowie unrechtmäßig erworbene Aktiva zu beschlagnahmen und sich mit Fragen der Auslieferung und der Rechtshilfe zu befassen.

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    Tags:
    Korruptionsbekämpfung, G20, Peking, China