04:04 16 Dezember 2019
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    Soldaten an der türkisch-syrischen Grenze

    Damaskus wirft Türkei „offene Aggression“ vor

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    Politik
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    Damaskus hat die Präsenz türkischer Truppen auf dem Territorium Syriens als offene Aggression bezeichnet und deren Abzug aus dem Land gefordert. Darüber sprach der syrische Außenminister Walid al-Muallim am Samstag vor der Uno-Vollversammlung.

    Syrien verurteile den türkischen Militäreinsatz in Syrien, der unter dem Vorwand des Anti-Terror-Kampfes erfolgt sei. Dies sei eine offene Aggression, mit der ab sofort aufgehört werden müsse, so der syrische Außenminister.

    Zuvor hatte Walid al-Muallim erklärt, die Türkei unterstütze die Radikalen, wobei sie ihre Grenzen für Tausende Terroristen aus verschiedenen Ländern öffne. In diesem Zusammenhang fragte der Außenminister, wie die Türkei behaupten könne, dass sie gegen Terroristen kämpfe.

    Am 24. August hatte die türkische Armee die Operation „Euphrat-Schild“ gegen die Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) gestartet und mit Unterstützung der syrischen Opposition die Grenzstadt Dscharabulus im Norden Syriens eingenommen. Vertreter der syrischen Kurden betrachten die Aktivitäten der türkischen Armee als Aggression, die vor allem gegen die Kurden gerichtet sei.

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    Tags:
    Terrorismus, Anti-Terror-Kampf, Militäreinsatz, Schutzschild Euphrat, Terrormiliz Daesh, Walid al-Muallim, Syrien, Türkei