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17:34 17 Oktober 2019
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    Medien: So groß ist die EU-Finanzhilfe für syrische Flüchtlinge in der Türkei

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Die EU hat am Montag im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens zur Eindämmung der Flüchtlingskrise mit einem speziellen Geldkartenprogramm für Flüchtlinge in der Türkei begonnen, wie „Die Welt Online“ berichtet.

    Demnach handelt es sich um das EU-Programm „Emergency Social Safety Net“ (dt. „soziales Sicherheitsnetz für Notfälle“), für das Brüssel rund 350 Millionen Euro bereitgestellt habe. Im Rahmen des Programms können ab 1. Oktober die syrischen Flüchtlinge in der Türkei mit den speziellen Prepaid-Karten monatlich 100 türkische Lira (etwa 30 Euro) abheben und damit Einkäufe erledigen, Mieten begleichen sowie Bildungsangebote bezahlen.

    Der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Stylianides, sagte zur offiziellen Einführung des Programms, die Karten gäben den Flüchtlingen ein wenig das „Gefühl der Normalität“ zurück. Das ESSN-Programm sei eine „beispiellose Antwort auf eine beispiellose Krise“.

    ​In der Türkei halten sich derzeit rund 2,7 Millionen syrische Flüchtlinge auf. Seit dem Flüchtlingspakt mit Brüssel, nimmt die Türkei auch illegal in die EU eingereiste Flüchtlinge zurück. Dafür kann sie bereits in ihrem Land registrierte Flüchtlinge an die EU ausliefern.

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    Migranten, Finanzhilfe, Christos Stylianides, Europäische Union, Syrien, Türkei