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13:01 23 September 2019
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    Eine T-50 auf der Moskauer Luftwaffenmesse MAKS 2015

    Russland und China stellen die US-Luftüberlegenheit infrage – WSJ

    © Sputnik / Vladimir Astapkovich
    Politik
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    Moskau und Peking modernisieren ihre Kampfjets und Flugabwehrsysteme. Die US-Strategen sehen darin eine große Gefahr für die Luftüberlegenheit der Vereinigten Staaten, schreibt das „Wall Street Journal“.

    Der General David Goldfein, Stabschef der US-Luftwaffe, sieht die Luftstreitkräfte der USA vor einer großen Herausforderung: Gegner, die über ein derart hochentwickeltes Militärpotenzial verfügen, dass sie den Möglichkeiten der US Air Force in nichts nachstehen, als gleichrangig anzusehen.

    In den nächsten Jahren könnten Moskau und Peking über die neuesten Typen von Kampfjägern und Flugabwehrtechnik verfügen, betont WSJ. Während Russland und China ihre Schlagkraft im Nahen Osten und im Südchinesischen Meer demonstrieren, modernisieren die beiden Länder ihre Waffentechnik. Für die Militärstrategen in den USA ein Grund zur Sorge: Sie fordern mit Nachdruck den Bau von Kampfjets einer neuen Generation.

    Zwar stehen im Dienst der US Air Force der vor kurzem zertifizierte Joint Strike Fighter F-35 und die F-22 Raptor. Beide Maschinen verfügen über Tarnkappeneigenschaften und sind sowohl für den Luft- als auch für den Bodenkampf ausgelegt. Die Raptor-Maschine kann zudem Aufklärungseinsätze über feindlichem Territorium fliegen. Doch das Groß der US-Luftflotte – 76 Prozent – sind Flugzeuge aus vergangenen Zeiten, so das Magazin. Die F-15 ist seit 1975 in Dienst, die F-16 seit 1979. Die F/A-18 Hornet erhielt die US Navy 1978. Diese Maschinen bilden auch das Rückgrat der Luftstreitkräfte von US-Verbündeten in Europa und Asien, wie WSJ schreibt.

    Russland will indes seinen Stealth-Jäger T-50 noch vor 2018 in Dienst stellen. Auch China setzt auf russische Flugzeugtypen. Peking betreibt ältere russische Modelle und baut neue in Lizenz. Neueste Entwicklungen sind die J-20 und die FC-31, die der F-35 und F-22 zumindest äußerlich ähneln.

    Doch die US-Militärexperten sind nicht nur wegen neuer Kampfjets besorgt, schreibt das Blatt. Moskau und Peking stellen neue Flugabwehrsysteme in Dienst. Etwa das S-400, das gegnerische Flugzeuge in einer Entfernung von 380 Kilometer orten und bekämpfen kann – doppelt so weit wie bisher.

    „Das erschwert die Durchführung von Militäroperationen erheblich“, sagte der US-Luftwaffengeneral David Deptula.

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    Tags:
    Flugabwehrsystem, Kampfjets, Luftüberlegenheit, F-16, F-22 Raptor, F-35, T-50-Kampfjet, USA, China, Russland