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10:33 17 Juli 2019
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    Russische Militärs auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia

    Putin-Sprecher: Wirtschaftliche Probleme kein Hindernis für Syrien-Einsatz

    © Foto: Russlands Verteidigungsministerium
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    Russland vs. Islamischer Staat (889)
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    Russland wird den Anti-Terror-Kampf ungeachtet der wirtschaftlichen Schwierigkeiten fortsetzen, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Interview für BBC während der Sendung „Hard talk“ mitteilte.

    Peskow sagte, dass „wir uns mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen und das für uns eine Möglichkeit ist, über ein neues Wirtschaftssystem nachzudenken“.

    „Aber bislang können wir Militäroperationen im Ausland führen. So schlecht ist die Situation gar nicht“, so der Kreml-Sprecher.

    Die Menschen in Russland „sind viel mehr darum besorgt, dass Syrien von den Terroristen befreit wird“, zitierte BBC seine Worte.

    Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, hatte zuvor erklärt, wegen der Situation in Syrien sei eine Erweiterung der gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen möglich. Zudem hatte er bei dieser Pressekonferenz mitgeteilt, Washington erwäge keine einseitigen Sanktionen und meine, dass diese „im engen Zusammenwirken mit den Partnern“ angewendet werden müssten, um „ihre Wirkung zu verstärken“.

    Infografik: Einsatz der russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien

    Wie Peskow sagte, hat Earnests Erklärung im Kreml tiefe Befremdung ausgelöst. Die „Sanktionspolitik-Besessenheit hat niemandem etwas Gutes gebracht“, konstatierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten.

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    Sanktionen, Josh Earnest, Dmitri Peskow, Syrien, Russland