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    Moskau für 48-stündige Kampfpausen in Aleppo: Sieben-Tage-Ruhe inakzeptabel

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    Russland steht für 48-stündige humanitäre Pausen in Aleppo und lehnt längere, siebentägige Feuerpausen ab, die den Extremisten ermöglichen könnten, sich umzugruppieren, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Donnerstag sagte.

    „Um humanitären Zugang (zu Aleppo) zu sichern, haben wir wiederholt 48-stündige Pausen vorgeschlagen, aber unsere US-amerikanischen Kollegen beharren aus Gründen, die nur ihnen, aber nicht uns bekannt sind, auf der Forderung nach einer siebentägigen Pause“, so Rjabkow.

    Er beantwortete damit die Frage, ob Russland bereit sei, die vorübergehende Waffenruhe in Aleppo zu unterstützen, ohne die Opposition von den Terroristen abgrenzen zu müssen.

    „Eine siebentägige Pause würde den Terrorgruppierungen völlig dafür ausreichen, notwendige Maßnahmen zum Auffüllen ihrer Vorräte zu ergreifen, sich zu erholen und ihre Kräfte umzugruppieren“, so Rjabkow.

    Aus diesem Grund sei eine siebentägige Kampfpause für Russland unannehmbar, sagte Rjabkow. Der Vorschlag zu 48-stündigen Pausen bleibe auf dem Tisch, so der Vizeaußenminister.

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    Waffenruhe, Sergej Rjabkow, Aleppo, Syrien, USA, Russland