10:38 27 März 2017
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    Ein Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug vom Typ P-8 Poseidon der US Navy

    US-Flugzeug spioniert unweit russischer Kriegsschiffe im Mittelmeer

    © Flickr/ Naval Surface Warriors
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    Ein U-Boot-Jäger der US-Marine vom Typ P-8A Poseidon patrouilliert den östlichen Teil des Mittelmeeres, wo sich vermutlich ein russischer Flottenverband befindet. Darauf weisen westliche Websites hin, die Flüge von Militärmaschinen verfolgen.

    Den Angaben zufolge war die Maschine mit der Bordnummer 168761 vom Luftstützpunkt Sigonella auf Sizilien abgehoben und kreiste im Laufe von zwei Stunden über dem Mittelmeer im Raum Zyperns, des Libanon und Syriens. Am Vortag wurde über dem östlichen Mittelmeer bereits eine Poseidon mit der Bordnummer 168858 gesichtet worden.

    In letzter Zeit fliegen US-Spionagemaschinen regelmäßig Patrouilleneinsätze unweit der russischen Grenze im Schwarzen Meer, darunter vor der Küste der Halbinsel Krim. Ähnliche Einsätze werden auch unweit der russischen Stützpunkte in Syrien und über dem östlichen Mittelmeerraum absolviert, wo sich russische Schiffe zum Schutz russischer Militärobjekte in Hmeimim bei Latakia und in Tartus aufhalten.

     

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    Tags:
    Spionageflüge, Mittelmeer, Russland, USA
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    Alle Kommentare

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      ingomaus
      wenn der Flugzeuträger Russlands eintrifft, wird er die Terroristen in der Luft Begleiten und ein bischen die Sensoren stören.
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      edwinmueller60
      Was soll das? Habt ihr es wirklich nötig auf Springer- oder Tagesschauniveau zu sinken?
      Hätte, wollte, könnte, "wo sich vermutlich", "im östlichen Mittelmeer", "blubb".
      Es wäre eine Meldung wert, wenn die US bzw. NATO-Orks das nicht versuchen würden.
    • unabsichtlich oder aus versehen?
    • avatar
      BUO
      OK, fliegt ein Ami in internationalem Luftraum.
      OK, fahren Russen in internationalem Gewässer.
    • AmbuyaAntwort aningomaus(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ingomaus, ich hoffe stark, dass der Flugzeugträger diesbezüglich ausgerüstet ist. Es wird Zeit, sie wieder einmal in die Schranken zu weisen und auch der Kreml sollte die Tonart sehr verschärfen. Jetzt sollte Schluss sein mit diplomatischen Samtpfötchen.
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