18:54 25 Januar 2020
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    Die Kolumbianer haben am Sonntag bei dem Referendum das Abkommen mit den revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc) abgelehnt, wie die Wahlbehörde nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilt.

    Nach der Auszählung von 99,47 Prozent der Stimmen votierten 50,23 Prozent der Bürger gegen das Abkommen mit den Farc-Rebellen. 49,76 Prozent stimmten dafür. Damit lehnten die Bürger den Friedensvertrag ab, den Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und die revolutionären Streitkräfte Kolumbiens im Beisein von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bereits vor einer Woche unterzeichnet hatten.

    Damit das Abkommen in Kraft treten konnte, hätten etwa 4,5 Millionen von der Gesamtzahl der Wahlberechtigten (13 Prozent) dem Vertrag zustimmen müssen.

    Die Farc-Rebellen hatten seit 1964 gegen Großgrundbesitzer und die Regierung des lateinamerikanischen Landes gekämpft. In dem Konflikt, in den neben der Armee auch andere linke Guerillagruppen, rechte Paramilitärs und die Drogenmafia verwickelt waren, kamen über 260.000 Menschen ums Leben.

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    Tags:
    Abkommen, Friedensvertrag, Referendum, Farc, Juan Manuel Santos, Kolumbien