02:38 25 Februar 2020
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    Das unfreundliche Vorgehen der USA führt zu einer Veränderung in der Situation hinsichtlich der strategischen Stabilität und schränkt die Chancen zur Reduzierung von Atomwaffen ein, wie aus einem Kommentar des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der Webseite des russischen Außenministeriums hervorgeht.

    „Die USA haben in der letzten Zeit bedauerlicherweise etliche unfreundliche Schritte gegenüber Russland unternommen. So hat Washington unter erdachten Vorwänden umfassende wirtschaftliche und sonstige Sanktionen gegen Russland verhängt. Es wurde damit begonnen, die Militärinfrastruktur der Nato aufzustocken und die Personalstärke der US-Truppen nahe an den russischen Grenzen zu erhöhen.

    Die USA und ihre Verbündeten kündigen unverhohlen, mit völliger Selbstverständlichkeit die Umstellung auf eine ‚Eindämmungspolitik‘ gegenüber Russland an. Und sie drohen sogar mit Terroranschlägen in russischen Städten an“, heißt es in dem Dokument.

    „All diese Handlungen Washingtons führen zu einer tiefgreifenden Veränderung der Situation auf dem Gebiet der strategischen Stabilität und beschränken immer mehr die Möglichkeiten für ein russisch-amerikanisches Zusammenwirken im Bereich der Reduzierung der Nuklearwaffen“, wird unterstrichen.

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    Tags:
    NATO, Sergej Lawrow, USA, Russland