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20:36 17 Oktober 2019
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    Plutonium (Symbolbild)

    Lawrow zu Plutonium-Deal mit USA: Dialog aus Position der Stärke unannehmbar

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    Politik
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    Das Aussetzen des mit den USA geschlossenen Abkommens über die Abreicherung von waffenfähigem Plutonium seitens Russland soll Washington zeigen, dass es keine selektive Zusammenarbeit mit Moskau aus einer Position der Stärke geben kann, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Montag erklärte.

    Er nahm damit Stellung zu dem am selben Tag veröffentlichten Erlass von Präsident Wladimir Putin, wonach Russland das Abkommen über die Abreicherung von waffenfähigem Plutonium aussetzt. „Unsere Entscheidung ist ein Signal an Washington, dass Versuche, mit Russland aus einer Position der Stärke und in der Sprache von Ultimaten und Sanktionen zu sprechen sowie zugleich die Kooperation mit unserem Land nur in denjenigen Bereichen fortzusetzen, die den USA zupassekommen, zum Scheitern verdammt sind“, betonte der russische Chefdiplomat.

    „Wenn Washington seinen politischen Kurs korrigiert und die durch sein Verschulden entstandenen Umstände beseitigt, die negative Änderungen des politischen, militärischen und ökonomischen Gleichgewichts in der Welt zur Folge hatten, wären wir bereit, dieses Abkommen wieder geltend zu machen“, fügte Lawrow hinzu. Russland verzichte nicht auf seine Verpflichtungen zur atomaren Abrüstung, das Plutonium werde nicht zur Waffenproduktion eingesetzt.

     

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    Tags:
    Aussetzen, Abkommen, Plutonium, USA, Russland