11:04 23 September 2017
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    Russischer Fla-Raketen-Komplex S-300

    Kreml kommentiert Berichte über Russlands S-300-Systeme in Syrien

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat empfohlen, beim Verteidigungsministerium nachzufragen, ob Russland das Luftabwehrraketensystem vom Typ S-300 in Syrien stationiert hat. Es sei inkorrekt, sich in solchen Fällen auf ephemere Quellen zu berufen.

    Der Sender Fox News hatte am Montag unter Berufung auf drei anonyme Quellen in den USA berichtet, das Land wäre der Meinung, dass Russland die neuesten Luftabwehrraketensysteme vom Typ S-300WM (NATO-Codename SA-23 Gladiator/Giant) in Syrien stationiert hätte. Ein derartiges System sei in der Lage, die amerikanischen Flugzeuge und Flügelraketen abzufangen, so der Sender damals. Nach Angaben der US-Quellen, die Fox News zitierte, sind die S-300-Elemente angeblich „in Docks“ auf dem russischen Stützpunkt in Tartus stationiert, die Komponenten des Systems seien noch nicht aufgebaut worden.

    „Diese Frage muss man an das Verteidigungsministerium richten. Es ist aus meiner Sicht unmöglich und inkorrekt, sich bei solchen Fällen auf ephemere Quellen zu berufen“, antwortete Peskow auf die Frage eines Journalisten, ob Russland das Luftabwehrraketensystem in Syrien tatsächlich stationiert habe. „Sie wissen, dass dort ganz unterschiedliche Luftabwehrraketensysteme, die notwendig sind, stationiert wurden. Darüber wurde berichtet. Was die neuen Berichte anbelangt, muss man das im Verteidigungsministerium klären“, so Peskow weiter.

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    Berichte, Nachfrage, Stationierung, S-300-System, Dmitri Peskow, Syrien, USA, Russland
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