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    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa

    Moskau: USA manipulierten UN-Dokument zu Beschuss russischer Botschaft in Syrien

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    Politik
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    Die US-Delegation im UN-Sicherheitsrat hat in einem Dokumententwurf über den Granaten-Angriff auf die russische Botschaft in Damaskus alles herausgestrichen, was auf die Gruppierung Dschabhat al-Nusra hinweisen könnte, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber dem TV-Sender „Rossiya 1“ sagte.

    „Es hat erneut Angriffe auf die russische Botschaft gegeben. Es ist üblich, und das ist nicht einfach eine schöne Tradition, sondern die Norm in der Tätigkeit des Sicherheitsrates: Wenn jemandes Botschaft einem Terrorangriff ausgesetzt ist, verabschiedet der Sicherheitsrat eine gemeinsame Erklärung, dass dies unzulässig sei und man alle Maßnahmen ergreifen müsse“, so die Sprecherin.

    In Moskau sehe man sich „bereits wiederholt damit konfrontiert, dass alles, was die russische Botschaft auf dem Territorium Syriens angeht, von unseren westlichen Kollegen blockiert wird, die meinen, dass das keine Terrorangriffe wären“.

    „Gestern (am Dienstag – Anm. d. Red.) hatten wir nach dem Schlag auf die russische Botschaft einen weiteren Entwurf eingebracht. Dieser wurde dann nicht nur blockiert, sondern bei der Arbeit am Wortlaut dieser Erklärung haben unsere westlichen Kollegen, insbesondere die amerikanische Delegation, sagen wir es direkt, aus dem Text alles herausgenommen, was mit der Al-Nusra-Front verbunden ist. Dabei hatten sie uns und auch in der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens sowie in der Öffentlichkeit gesagt, dass sie die Al-Nusra nicht etwa als politische Organisation betrachten, sondern unter anderem als eine Organisation, die sich zum Terrorkampf bekennt“, betonte Sacharowa.

    Die russische Botschaft in Damaskus war am Montag mit Granaten beschossen worden. Es habe keine Verletzten gegeben, doch das Gebäude sei beschädigt worden, hieß es. Nach russischen Angaben wurden die Granaten aus dem Vorort Dschobar abgefeuert, der unter Kontrolle der Terrororganisationen Al-Nusra-Front (jetzt Dschabhat Fatah asch-Scham) und Failak ar-Rahman steht.

    Das Außenministerium in Moskau verurteilte den Angriff und rief die Weltgemeinschaft dazu auf, koordiniert gegen die Terroristen vorzugehen. Zugleich beschuldigte die Behörde die USA und deren Verbündete, „mit Extremisten zu liebäugeln und so den blutigen Konflikt in Syrien zu schüren“.

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    Tags:
    Maria Sacharowa, Syrien, USA, Russland