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    Neue Waffen für russische Armee (670)
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    Hochpräzise Waffen mit großer Reichweite, andere Waffen und die Militärtechnik haben beim Syrien-Einsatz der russischen Luftstreitkräfte ihre Effektivität bestätigt. Laut Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu konnte die Lage stabilisiert und ein bedeutender Teil des Territoriums von den Terrormilizen befreit werden.

    „Es wurde eine praktische Erfahrung im Einsatz hochpräziser Waffen mit großer Reichweite von Bord der Schiffe und U-Boote im Kaspischen Meer und im Mittelmeer erhalten. Die Fernfliegerkräfte haben unter realen Gefechtsbedingungen erstmals luftgestützte Raketen des Typs X-101 mit einer Reichweite von bis zu 4.500 Kilometern eingesetzt“, sagte Minister Schoigu am Donnerstag in einer militärtechnischen Konferenz, die der Vervollkommnung der Waffen unter Berücksichtigung der Syrien-Erfahrung gewidmet war.

    Wie er betonte, haben sich die modernen russischen Waffen unter den schwierigen Wüstenbedingungen in Syrien bewährt, wobei sie ihre Zuverlässigkeit und Effektivität unter Beweis gestellt haben. Schon bald würden die russischen Streitkräfte neue Waffen bekommen, bei deren Entwicklung die Kampferfahrungen in Syrien berücksichtigt worden seien.

    Schoigu zufolge muss das Militär zusammen mit der Verteidigungsindustrie Maßnahmen zur Vervollkommnung der Neuentwicklungen festlegen.

    „Ich hoffe, dass der Dialog produktiv sein und es erlauben wird, effektive und abgestimmte Lösungen auszuarbeiten, die den vorrangigen Richtungen zur Entwicklung von Mitteln des bewaffneten Kampfes als Basis dienen werden“, ergänzte der Verteidigungsminister.

    „Seit einem Jahr erfüllen unsere Streitkräfte Kampfaufgaben in der Arabischen Republik Syrien. In dieser Zeit konnte die Lage im Land stabilisiert werden, ein bedeutender Teil seines Territoriums wurde von den Gruppierungen der internationalen Terroristen befreit, es wurde die Arbeit des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Gang gebracht“, so Schoigu in der Konferenz. 

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    Ihm zufolge haben die russischen Kampffliegerkräfte „Schläge gegen konzentrierte Kräfte der Terrormilizen und gegen ihre Infrastruktur geführt, sie haben den syrischen Bürgern Hilfsgüter gebracht und auch andere nicht minder wichtige Aufgaben bewältigt“.

    Russland hatte am 30. September 2015 auf Bitte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad die Militäroperation gegen die Terroristen in Syrien gestartet. Seitdem sind dort insbesondere die neuesten Flugzeuge Su-34 und Su-35 im Einsatz. Gegen die Terrormilizen wurden Marschflugkörper des Lenkwaffensystems Kalibr eingesetzt. Zudem wurde das modernste Fla-Raketensystem S-400 Triumph auf den russischen Luftstützpunkt Hmeimim verlegt, damit die Luftabwehr dort in allen Richtungen gesichert ist.

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    Su-35, Su-34, Terrormiliz Daesh, Syrien, Russland