18:29 22 November 2019
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    US-Luftschläge in Syrien (Archivbild)

    Sprecher: USA sind sich negativer Folgen von Militäreinsatz in Syrien bewusst

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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Washington schließt Militärschläge gegen die Regierungskräfte Syriens nicht aus, wenngleich dies nicht im Interesse der USA liegen würde. Das sagte US-Regierungssprecher Josh Earnest am Donnerstag in Washington.

    „Kampfhandlungen gegen das Regime von (Präsident Baschar al-)Assad zur Lösung der Krise in Aleppo werden ihr Ziel kaum erreichen und die Gewalt im Land nicht stoppen können. Mit größerer Wahrscheinlichkeit werden die Kampfhandlungen zahlreiche unvorhersehbare Folgen nach sich ziehen, die absolut nicht mit unseren nationalen Interessen im Einklang stehen würden.“

    Earnest sagte zugleich auf die Frage, ob die USA auch Militärschläge gegen Objekte der syrischen Armee erwägen, er werde die Prüfung verschiedener Möglichkeiten nicht ausschließen.

    Indes erklärte Assad, dass der Kampf gegen die Aufständischen fortgesetzt wird, bis sie aus Aleppo vertrieben worden sind. „Sie müssen die Stadt verlassen. Andere Varianten gibt es nicht“, sagte der syrische Staatschef in einem Interview des dänischen Fernsehsenders TV2. „Dass die Terroristen einen Teil Syriens unter ihre Kontrolle nehmen, ist für uns absolut unannehmbar“, betonte er.

     

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