22:29 18 September 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    3357
    Abonnieren

    Sputnik Estland wird sich an internationale Organisationen mit einer offiziellen Anfrage zur Klärung der Handlungen des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums Estlands wenden, der Sputnik die Akkreditierung zur Pressekonferenz der Verteidigungsminister der Ukraine und Estlands verweigert und „Propaganda für das Putin-Regime“ vorgeworfen hat.

    Offizielle Anfragen mit der Unterschrift der Leiterin von Sputnik Estland, Jelena Tscheryschewa, werden an die internationale Organisation “Reporter ohne Grenzen”, die OSZE-Vertretung für Medienfreiheit, die Kommunikations- und Informationsabteilung der UNESCO sowie an europäische und internationale Journalistenverbände gestellt.

    Die Leiterin des Nachrichtenportals Sputnik Estland, Jelena Tscheryschewa, sagte: „Wir betrachten die Verweigerung der Akkreditierung als Angriff auf die Meinungsfreiheit“.

    Das estnische Verteidigungsministerium verweigerte am 6. Oktober Sputnik die Akkreditierung zur Pressekonferenz des Verteidigungsministers der Ukraine, Stepan Poltorak, des Verteidigungsministers Estlands, Hannes Hanso, des Oberbefehlshabers der estnischen Streitkräfte, Riho Terras, und anderer Beamter. Als Grund wurde im Schreiben des Sprechers der Behörde „Propaganda für das Putin-Regime“ genannt. Das estnische Verteidigungsministerium forderte die Journalisten auf, sich nicht mehr an das Verteidigungsministerium zu wenden.

    Sputnik Estland stieß bereits häufiger auf diskriminierende Handlungen gegen Journalisten. Allerdings landete Estland laut dem Bericht der internationalen Organisation „Reporter ohne Grenzen“ auf Platz 14 unter 180 Ländern der Welt bei der Meinungsfreiheit in den Medien. 

    Sputnik (sputniknews.com) ist eine Nachrichtenagentur und Rundfunkanstalt mit multimedialen Informations-Hubs in Dutzenden von Ländern. Sputnik umfasst Webseiten in mehr als 30 Sprachen, analogen und digitalen Rundfunk, mobile Apps und Seiten in sozialen Netzwerken. Die Nachrichtenticker laufen im 24/7-Betrieb auf Englisch, Arabisch, Spanisch und Chinesisch.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Pressefreiheit in der EU: Estland verweigert russischer Journalistin die Einreise
    „Machen uns sehr angreifbar“: CSU-Urgestein und Rechtsanwalt Gauweiler zum Fall Nawalny – Exklusiv
    Fall Nawalny: Deutsche Eliten und „Ausdruck eines Niedergangs“ – Experte Fischer knallhart
    Fall Nawalny: Deutschland und OPCW weichen Antworten auf Russlands Fragen aus – Lawrow
    Tags:
    Sputnik, Estland