19:56 21 August 2017
SNA Radio
    al-Nusra-Terroristen in Aleppo

    Terroristen aus Aleppo bringen: Moskau unterstützt Vorstoß von de Mistura

    © AFP 2017/ Fadi al-Halabi
    Politik
    Zum Kurzlink
    2749181585

    Russland hat die Anregung des UN-Syrien-Beauftragten Staffan de Mistura, Terroristen der al-Nusra-Front aus Aleppo zu bringen, begrüßt und sich bereit erklärt, auf die Regierung in Damaskus entsprechend Einfluss zu nehmen.

    „Wenn al-Nusra sich samt Waffen Richtung Idlib zurückziehen würde, würden wir das für die Rettung Aleppos unterstützen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag. „In diesem Fall würden wir die syrische Regierung aufrufen, das zu akzeptieren.“ Idlib gilt als Hochburg der al-Nusra-Front. 

     „Nach Kalkulationen der Uno befinden sich dort etwa 6.000 bis 8.000 Kämpfer, darunter nach verschiedenen Einschätzungen bis zur Hälfte – wie de Mistura im UN-Sicherheitsrat sagte – aus der Dschabhat al-Nusra. Ich habe seine Erklärung, die nur die al-Nusra betraf, gehört. Soll sich doch die al-Nusra mit ihren Waffen um Gottes willen in Richtung Idlib zurückziehen, wo sich ihre Hauptkräfte befinden. Um Aleppo zu retten, werden wir bereit sein, eine solche Herangehensweise zu unterstützen und  auch die syrische Regierung aufzurufen, dem zuzustimmen“, sagte Lawrow im russischen Fernsehen.

    Jene Rebellen, die nach dem Rückzug der al-Nusra-Front in Aleppo bleiben, sollten sich klar von der Terrormiliz trennen, forderte Lawrow. „Das muss auf Papier festgehalten werden“.

    Der UN-Beauftragte de Mistura hatte sich bereit erklärt, sich selbst in die Kampfzone zu begeben, um Terroristen der Nusra-Front aus der Stadt zu geleiten. Dadurch wolle er die Tragödie vor Ort beenden.

    Zum Thema:

    Assad nennt gemäßigte Opposition in Syrien Mythos
    Russischer General: „Gemäßigte“ Rebellen griffen Aleppo mit Giftgas an
    Moskau verblüfft: US-kontrollierte „gemäßigte Opposition“ droht mit Feuerpause-Stopp
    Tags:
    Al-Nusra-Front, Staffan de Mistura, Sergej Lawrow, Syrien, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren