02:50 22 November 2017
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    S-300-Luftabwehrsystem

    Russland nennt Grund für Stationierung von S-300 in Syrien

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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Russland hat nach den durchgesickerten Informationen über die Absichten der USA, syrische Flugplätze mit Marschflugkörpern zu bombardieren, beschlossen, Flugabwehrraketensysteme S-300 in Syrien zu stationieren, wie das russische Außenministerium mitteilte.

    „Die S-400 befinden sich dort bereits seit langem und das war für alle in Ordnung“, sagte die Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa dem TV-Sender „Doschd“. 

    „Die S-300 wurden in Syrien stationiert, nachdem Informationen aus dem US-Establishment nahe stehenden Quellen verbreitet wurden“, sagte Sacharowa.

    In Syrien befinde sich die russische Technik, und da keiner verstehe, oft auch die Amerikaner selbst, wohin diese Rakete fliegen werde, habe Russland seine S-300-Raketensysteme nach Syrien gebracht. Dabei erinnerte die Diplomatin an den jüngsten „Fehler“ der USA in Deir ez-Zor. 

    Zuvor hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mitgeteilt, dass die S-300 die Sicherheit der russischen Soldaten in Hmeimim und Tartus sichern sollen. Die Fla-Raketensysteme werden seinen Worten zufolge alle unbekannten Ziele abschießen. Die Hoffnungen, dass die Tarnkappenflugzeuge den S-300-Raketen ausweichen könnten, nannte Konaschenkow „die Illusionen von Amateuren“. 

    Das Pentagon reagierte darauf mit der Warnung, dass die USA „Maßnahmen“ als Antwort auf die Stationierung von S-300-Raketensystemen in Syrien ergreifen werden. 

     

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    S-300-System, Igor Konaschenkow, Maria Sacharowa, Tartus, Hmeimim, USA, Syrien, Russland
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