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    Nach verheerendem Luftangriffen auf eine Trauerfeier in Jemens Hauptstadt Sanaa. 8. Oktober 2016

    Luftangriff der Koalition im Jemen: Mehr als 200 Tote

    © REUTERS / Khaled Abdullah
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    Bei einem Luftangriff der arabischen Koalition auf einen Trauerzug von Huthi in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Samstag 213 Menschen ums Leben gekommen.

    Wie Sputnik bei Quellen in medizinischen Kreisen und in den Sicherheitskräften erfuhr, traf der Luftschlag einen Raum, in dem eine Trauerfeier für den Vater des Innenministers in der Regierung der Aufständischen stattfand.
     
    Dabei starb auch der Oberbürgermeister der jemenischen Hauptstadt Abdul Qadir Khilal, berichtet die „New York Times“.


     
    Die Hauptstadt Sanaa wird von der Aufständischen-Regierung der Huthi kontrolliert, deren Stellungen seit 2015 von Luftstreitkräften der arabischen Koalition mit Saudi-Arabien an der Spitze angegriffen werden.
     
    In Jemen ist seit 2014 ein bewaffneter Konflikt zwischen den Huthi aus der Schiiten-Bewegung Ansar Allah und dem dem Präsidenten Ali Abdallah Saleh treuen Teil der Armee einerseits und die Regierungstruppen mit der Volkswehr andererseits im Gange, die Präsident Abed Rabo Mansur Hadi unterstützen.

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    Tags:
    Huthi, Schiiten, Koalition, Luftangriff, Sanaa, Jemen