23:53 20 November 2019
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    Kurz vor knapp: Republikaner wollen Trump austauschen

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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Anwälte des Nationalkomitees der Republikanischen Partei (RNC) der USA erörtern die rechtlichen Möglichkeiten eines Ersatzes von Donald Trump durch einen anderen Kandidaten, wie die Zeitung „Politico“ unter Berufung auf dem Komitee nahestehende Quellen berichtet.

    Obwohl bis zur US-Präsidentschaftswahl nur noch weniger als ein Monat Zeit ist, alle Stimmzettel bereits gedruckt und die Vorwahlen in mehreren US-Bundesstaaten bereits durchgeführt worden sind, versuchen dem Blatt zufolge Anwälte des Nationalkomitees der Republikanischen Partei, die sogenannte Regel neun zu erörtern. Demnach darf das Komitee einen Präsidentschaftskandidaten im Falle von Tod, Rücktritt oder „Sonstigem“ neu nominieren.

    Gleichzeitig erklärte der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump am Samstag  gegenüber der Zeitung  „The Wall Street Journal“, es gebe „Null Chancen, dass ich gehe“. Seine Parteikollegen müssen darum wohl mit ihm weiter zusammenarbeiten.

    ​Das Komitee hat laut „Politico“ 48 Stunden, um die Wahlstrategie zu revidieren. Für Montag ist eine Versammlung des Nationalkomitees der Republikanischen Partei angesetzt, das Diskussionsthema ist laut AP aber bisher noch unbekannt.

    Zahlreiche Parteikollegen forderten Medienberichten zufolge Trump seit Freitag  nach dem Auftauchen eines Videos aus dem Jahr 2005 zum Rücktritt auf. In der Aufnahme hatte sich der Republikaner in sexistischer und herabwürdigender Weise über Frauen geäußert. Trump entschuldigte sich am Samstag dafür:

    „Ich habe das gesagt. Das war falsch. Ich entschuldige mich.“

    ​Das zweite von insgesamt drei TV-Duellen findet am 9. Oktober in St. Louis statt.

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    Tags:
    Kandidat, Entschuldigung, Rücktritt, Tod, US-Präsidentschaftswahl 2016, Republikanische Partei der USA, Donald Trump, USA