Widgets Magazine
06:22 14 Oktober 2019
SNA Radio
    United Nations Security Council

    USA & Co. sorgen für Verwirrung um Syrien-Lage - syrischer UN-Botschafter

    © Sputnik / Dmitry Astakhov
    Politik
    Zum Kurzlink
    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
    916159
    Abonnieren

    Die USA, Frankreich und Großbritannien führen die Gesellschaft in die Irre, indem sie nur vorgeben, Maßnahmen zur Regelung der Syrien-Krise zu ergreifen, wie der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Samstag erklärte.

    Laut al-Dschafari berufen die USA, Frankreich und Großbritannien seit sechs Jahren immer wieder Sondersitzungen des UN-Sicherheitsrates ein, treten als „Sponsoren für Aussageprojekte und Pressemitteilungen“ auf. Dabei jedoch würden sie die gesellschaftliche Meinung darüber irreleiten, dass sie die Syrien-Krise regelten.

    Die genannten Länder organisierten laut al-Dschafari diplomatische und mediale Kampagnen, „indem sie eine falsche Idee fördern, laut der es eine Konfrontation zwischen der sogenannten gemäßigten Opposition und den Regierungstruppen gibt“. Außerdem würde die Tatsache ignoriert, dass aufgrund ebendieser Politik Hunderte Zivilisten in Gefahr seien.

    Al-Dschafari forderte bei der UN-Sitzung, mit der wahren Strategie der US-Koalition ins Reine zu kommen. Dabei erinnerte er an den jüngsten „Fehler“ der USA und deren Luftangriffe der internationalen Koalition auf IS-Stellungen in Deir ez-Zor.

    Russland hatte am Samstag ein Dokument, vorbereitet von Frankreich und Spanien, über die Einführung der Waffenruhe in Aleppo blockiert. Auch Venezuela positionierte sich gegen den Entwurf. Dafür stimmten elf Länder, während zwei Sicherheitsratsmitglieder, China und Angola, sich enthielten. Jener Vorschlag sah die Einführung einer Flugverbotszone für Militärflieger über Aleppo vor und rief zur Einhaltung der Waffenruhe in Syrien auf.

    Am 17. September hatten Fliegerkräfte der US-geführten Koalition Stellungen der syrischen Regierungsarmee im Raum der Stadt Deir ez-Zor angegriffen. Dabei kamen 62 syrische Soldaten ums Leben, es gab rund 100 Verletzte. „Wir haben einen Fehler begangen und bedauern ihn“, sagte der amerikanische Außenminister John Kerry zum Luftangriff gegen die syrischen Regierungstruppen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
    Tags:
    Syrien-Krise, UN-Sicherheitsrat, Baschar al-Dschafari, Großbritannien, Syrien, USA, Frankreich