13:10 20 Februar 2020
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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    In über 20 Jahren haben die USA im Nahen Osten laut einem Mitglied des Oberhauses des russischen Parlaments, Alexej Puschkow, ausschließlich bedauerliche Ergebnisse erzielt. Nun werde ihrer Monopolstellung mittels der unbefristeten Stationierung der russischen Luftwaffe in Syrien ein Ende gesetzt.

    Puschkow zufolge wurde durch das neue Abkommen das US-Monopol auf die militärische Präsenz in der Region zerstört. Dieser Schritt sei außerdem absolut berechtigt.

    „Die Zerstörung eines Monopols ist immer eine gute Sache. Es ermöglicht, ein neues Gleichgewicht zu erstellen. Natürlich werden sich die USA kaum mit dem Abkommen zufriedengeben. Doch orientieren wir uns nicht an ihren Zugängen, sondern an den Sicherheitsüberlegungen in dieser Region, an unseren geopolitischen Interessen sowie der Suche nach einer neuen Balance“, sagte der Politiker.

    Russland habe sich seit den 1980er Jahren von jeglicher Beteiligung an den Problemen des Nahen Ostens ferngehalten, und somit seinen westlichen Partnern Handelsfreiheit bei der Regelung der Krise verschafft. Die Ergebnisse dieser Handlungen beschrieb Puschkow mit einem einzigen Wort – „Katastrophe“.

    „Den USA standen lange Zeit keine Störfaktoren im Wege, die sie dabei hindern könnten, sich in der Region effektiv zu bewähren. Doch was wir letztendlich sehen, ist eine totale Katastrophe“, schloss Puschkow.

    Russische Bomber fliegen vom iranischen Militärflughafen Hamadan aus auf IS-Stellungen in Syrien
    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    Der Föderationsrat Russlands hatte am Mittwoch zuvor das Abkommen über eine unbefristete Stationierung der russischen Luftstreitkräfte in Syrien ratifiziert.

    Die diesbezügliche Vereinbarung zwischen Moskau und Damaskus war am 26. August 2015 unterzeichnet worden.

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    Tags:
    Regelung, Krise, Monopolstellung, Katastrophe, Luftstreitkräfte Russlands, Alexej Puschkow, Naher Osten, USA, Russland