13:35 03 April 2020
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    Russische Bomber fliegen Angriffe nur außerhalb der Stadtgrenzen Aleppos und nur auf Ziele, die außerhalb der Wohnviertel liegen. Mit dieser Äußerung antwortete Sergej Rudskoj vom russischen Generalstab jenen westlichen Politikern, die immer wieder Russland für die Opfer in der syrischen Metropole verantwortlich machen.

    „Ich möchte betonen: Die russische Luftwaffe fliegt präzise Einzelangriffe auf im Voraus ermittelte Ziele außerhalb der Stadt Aleppo und außerhalb von Wohnvierteln“, sagte Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives, am Donnerstag. „Wir greifen weder Hochzeitsfeiern noch Trauerzüge an.“

    Generell schicke Russland seine Bomber erst los, nachdem die ermittelten Ziele (Objekte des IS, von al-Nusra und mit ihnen verbundenen Terrorverbänden) in mehreren Etappen, darunter auch mithilfe von Satelliten, überprüft worden seien, sagte der General. „Ziele, die in Wohnvierteln liegen oder auch in unmittelbarer Nähe von Schulen, Krankenhäusern, Märkten und anderen sozial wichtigen Anlagen, in denen sich Zivilisten aufhalten können, werden von der Angriffsliste gestrichen.“ Jeder Angriff würde dann von Bordkameras und von Drohnen registriert.

    Seit Beginn des russischen Einsatzes vor rund einem Jahr konnten mehrere Hundert syrische Ortschaften von Terrormilizen befreit werden, sagte Rudskoj weiter. „Mit russischer Luftunterstützung haben die Regierungstruppen und lokale Volksmilizen insgesamt 586 Ortschaften und mehr als 12.000 Quadratkilometer befreit.“ Mehr als 780 Ortschaften hätten mit den Regierungstruppen die gegenseitige Waffenruhe vereinbart.

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