22:54 24 Februar 2020
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    Der Iran hat eine Flottille in die internationalen Gewässer des Golfes von Aden und der Meerenge Bab el-Mandab unweit der jemenitischen Küste verlegt, um die Sicherheit der Bewegung seiner Handelsschiffe zu gewährleisten. Dies meldet die Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag.

    Die 44. Flotte des Iran besteht aus dem Zerstörer „Alvand" und dem Hilfsschiff „Bushehr". Laut der Nachrichtenagentur sollen sie die iranischen Handelsschiffe „vor Piraten in der unsicheren Zone schützen". Anschließend sollen sie sich in die Gewässer des Indischen Ozeans in der Nähe von Somalia und Tansania begeben. Wenn das Wetter günstig ist, werden sie Kurs auf die Westküste von Südafrika im südlichen Atlantik halten.

    Die Präsenz der iranischen Flotte im Golf von Aden falle zeitlich mit der Entscheidung der USA zusammen, sich in die saudisch geleitete Militäroperation im Jemen direkt einzumischen, heißt es in der Meldung.

    Am Donnerstag hatte die US-Armee die jemenitische Küste mit Marschflugkörpern beschossen, um die Radar-Anlagen dort zu zerstören.

    Am Mittwoch hatte das US-Verteidigungsministerium bekanntgegeben, drei Radar-Anlagen zerstört zu haben, die angeblich in die Raketenangriffe auf den US-Zerstörer „USS-Mason" involwiert waren. Für die Angriffe, die am Montag und Mittwoch stattgefunden haben sollen, machten die USA die Huthi-Rebellen verantwortlich, da sich die Radaranlagen auf dem von ihnen kontrollierten Territorium befinden. Die Huthi wiesen die Vorwürfe zurück.

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    Tags:
    US-Zerstörer, Schiff, Radaranlage, USA, Jemen, Iran