20:16 06 Juni 2020
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    Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, die ihren Rivalen Donald Trump oft für dessen angebliche Freundschaft mit Moskau kritisiert, hat vor nicht allzu langer Zeit noch ganz anderes von sich gegeben.

    Wie Auszüge der bei WikiLeaks enthüllten Dokumente zeigen, hat Clinton noch 2013 positiv von Russlands Präsident Wladimir Putin gesprochen.

    Wie der Sender Fox News unter Verweis auf die veröffentlichte E-Mail-Korrespondenz von Clintons Wahlstabchef John Podesta berichtet, hat sich die Demokratin als damalige Außenministerin 2013 in mehreren privaten Reden gegenüber Unternehmern von Sanford Bernstein weniger kritisch über Putin geäußert und sich für gute Beziehungen zu Russland eingesetzt.

    „Ich saß nebmen ihm (Putin – Anm. d. Red.). Er ist fesselnd, und, wissen Sie, ein sehr interessanter Gesprächspartner“, so Clinton. „Wir haben über einiges besprochen, das nichts mit den brennenden Themen zwischen uns zu tun hatte.“

    Zuvor  hatte sich der russische Staatschef bereiterklärt, mit jedem zukünftigen US-Präsidenten zusammenzuarbeiten – unabhängig davon, wie sich die amerikanische Bevölkerung im November bei der Wahl entscheidet. „Mit dem, der gewählt wird, werden wir zusammenarbeiten“, so Putin. „Aber natürlich arbeiten wir besser mit denen, die auch mit uns zusammenarbeiten wollen“, fügte er hinzu.

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    Tags:
    WikiLeaks, John Podesta, Donald Trump, Hillary Clinton, Wladimir Putin, USA, Russland