21:26 19 Februar 2020
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    Auch Norwegen hat die russische Flugzeugträgerkampfgruppe auf ihrem Weg über den Nordatlantik nach Syrien mit eigenen Kriegsschiffen begleitet. Ein norwegischer General bezeichnete die russische Mission als Machtdemonstration, betonte jedoch, sein Land sähe in Russland keine Bedrohung.

    General Morten Haga Lunde, Chef des militärischen Nachrichtendienstes Norwegens, äußerte im Gespräch mit der Zeitung VG, diese Demonstration der russischen Militärstärke müsse ernst genommen werden. Zugleich betonte er, Norwegen könne für sich keine Bedrohungen durch Russland erkennen.

    Ein Verband der russischen Nordflotte um den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ war am Samstag zu einer Mittelmeermission aufgebrochen. Die Route führt durch den Nordostatlantik. Die britische Royal Navy entsandte Kriegsschiffe zur Überwachung der russischen Flugzeugträgerkampfgruppe.

    Dem Flugzeugträger-Verband gehören neben der „Admiral Kusnezow“ auch der Atomkreuzer „Pjotr Weliki“, die U-Boot-Jagdschiffe „Seweromorsk“ und „Vize-Admiral Kulakow“ sowie mehrere Versorgungsschiffe an. Ziele seiner Mission vor Syriens Küste sind nach Angaben der Nordflotte der Kampf gegen Piraterie und Terrorismus sowie die „Gewährleistung der Präsenz der russischen Kriegsflotte in den wichtigsten Teilen des Weltozeans“.

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    Flugzeugträger Admiral Kusnezow, Russland, Norwegen