13:49 24 November 2020
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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Moskau hält eine einseitige Verlängerung der humanitären Pause im syrischen Aleppo für kaum möglich. Das teilte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch mit.

    „Ich schließe aus, dass wir einseitig, gemeinsam mit der syrischen Regierung, die humanitäre Pause verlängern werden“, so der Diplomat.

    Eine Lösung sei nur auf Basis von Vereinbarungen möglich. Laut Rjabkow haben Assads Gegner „humanitäre Pausen“ bereits mehrmals für die Umgruppierung ihrer Kräfte und die Verstärkung mit Munition und Waffen ausgenutzt.

    Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mitgeteilt, dass Mitteilungen von UN-Vertretern, wonach sie nicht mit der Lieferung humanitärer Hilfsgüter nach Aleppo beginnen können, in Moskau Befremden auslöst.

    Zuvor hatte Russland für diesen Donnerstag in Aleppo eine achtstündige humanitäre Pause angekündigt. Diese habe es zum Ziel, es sowohl Zivilisten als auch Terroristen zu ermöglichen, die Stadt sicher zu verlassen.

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    Verlängerung, humanitäre Pause, UN, Baschar al-Assad, Maria Sacharowa, Sergej Rjabkow, Syrien, Russland