22:00 14 Dezember 2019
SNA Radio
    Republican presidential nominee Donald Trump speaks at a campaign rally in Reno, Nevada, US, October 5, 2016.

    „Ohne Assad wird es in Syrien noch schlimmer“ – Trump

    © REUTERS / Mike Segar
    Politik
    Zum Kurzlink
    Situation in Syrien (2016) (851)
    41022
    Abonnieren

    Im Falle eines Sturzes des syrischen Präsidenten Baschar Assad verschlimmert sich die Situation im Land nur noch weiter, wie der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump beim jüngsten TV-Duell äußerte.

    Bei der dritten und letzten TV-Debatte in Las Vegas im Bundesstaat Nevada sprach Trump auch über die aktuelle Situation in Aleppo. Dazu sagte er, im Falle eines Sturzes des syrischen Staatschefs werde die Situation im Land wenigstens so wie mit dem syrischen Staatspräsidenten, „und der ist echt ein mieser Typ. Aber das kann eher auch noch schlimmer als mit Assad enden.“

    „Es ist so traurig zu sehen, was passiert. Und das ist unter anderem wegen Hillary Clinton“, gab er noch zu.

    Zudem betonte aber der Republikaner, Assad sei „viel schlauer und klüger als Clinton und Obama.“

    Syrien habe vor zwei Jahren Unterstützung von Russland bekommen. Mittlerweile seien dort erst Russland, nun auch der Iran, der immer stärker werde.

    „Aber wir unterstützen Rebellen… Wir geben ihnen viel Geld und noch viele andere Sachen. Dabei wissen wir gar nicht, wer diese Rebellen sind“, wird Trump vom Portal „Vox“ zitiert.

    Am Dienstag hatten russische und syrische Luftstreitkräfte ihre Angriffe auf Stellungen der Terroristen eingestellt, um die umkämpfte Stadt auf die großangelegte Feuerpause vorzubereiten.

    Die Situation im syrischen Aleppo spitzte sich seit einiger Zeit zu: Sowohl in der Stadt als auch in ihrer Umgebung kommt es zu schweren Gefechten. Der Westen wirft Moskau und Damaskus vor, Zivilisten und Stellungen der bewaffneten Opposition bombardiert zu haben.

    Ihrerseits teilen Russland und Syrien mit, die Luftangriffe zielten nur auf Terroristen ab, und beschuldigen die USA der Unfähigkeit, auf Einheiten der sogenannten gemäßigten Opposition einzuwirken und diese von den Terroristen abzugrenzen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Situation in Syrien (2016) (851)

    Zum Thema:

    US-Armageddon: Amerikaner wollen lieber Meteoriteneinschlag als Trump oder Clinton
    Trump und Clinton zu europarelevanten Themen
    Syrien: Türkische Offensive tötet 200 kurdische Kämpfer
    „Politiker an die Wand stellen“: Greta Thunberg überrascht mit radikalen Worten
    Tags:
    Donald Trump, Hillary Clinton, Baschar al-Assad, Syrien, USA